Das habe ich schon mal im TV gesehen


Das ist gut möglich, denn genau so war es auch. Ich war auf Pro7 "Das Ding des Jahres" zu sehen. Aber wie kam es überhaupt dazu? Nun ja. Dafür müssen wir ganz an den Anfang dieser spannenden Story springen.

 

Als Vollzeitmammi schaffte ich es einfach nicht mehr regelmäßig ins Nagelstudio zu gehen. Schöne Nägel in Sekundenschnelle und ohne großes Geld, dachte ich mir immer. Auf dem Weg zu einer Hochzeit und wieder einmal in Eile, musste ich natürlich noch die Spülmaschine vorher ausräumen. Prompt fiel mir der Silikonlöffel aus der Spülmaschine in die Hand. Ich habe den Silikonlöffel gerade noch gehalten und mir schossen hunderte Gedanken durch den Kopf.

 

War das der Geistesblitz?

 

Ja. Das war es definitiv. Auf der Hochzeit bin ich natürlich mit ungemachten Nägeln erschienen. "Das passiert mir nie wieder“ dachte ich mir aber ganze zwei Jahre schlummerte die Idee noch in der Schublade bis ich mich kurzerhand ans Tüfteln machte. Mein Wunsch war es „dass sich Frauen mit Leichtigkeit French Nails selber machen können – dass alle Frauen „Nails2GO“ bei sich zu Hause haben“. Einhändig und in Sekundenschnelle sollte es möglich sein die sogenannten French Nails überall zu lackieren. So entstand die Idee für meine Erfindung „Nails2GO“

 

Die Materialfindung war lustig!

 

Wenn man in die Suchmaschine Silikon und hautfreundlich eingibt, kommt man an einer gewissen Branche einfach nicht vorbei. Auf der Suche nach einem geeigneten Material, führte mich der Silikonlöffel und die Suchmaschine schließlich auf den richtigen Weg – mit Schere, Messer und einem Erotikspielzeug als Materiallieferant machte ich mich am heimischen Küchentisch daran, das Urmodel zu kreieren. Erst als das Urmodel nach etlichen Versuchen endlich feststand, habe ich mich an eine Firma für die Herstellung von Prototypen gewendet. Die stellte Nails2GO durch meine Skizzen schließlich zur Marktreife her.


Die Show auf Pro7 "Das Ding des Jahres"


Mein Bauchgefühl ließ mich nicht im Stich: Im Oktober 2018 sah ich die Werbung für „Das Ding des Jahres“ und beschloss mich zu bewerben. Ich erhielt prompt eine Einladung nach den Castings. Natürlich war ich aufgeregt, aber es war weniger Lampenfieber, sondern das Glück, genau dort zu stehen, wo ich hinwollte. Die Aufnahmen im Studio waren sehr aufregend. Wir wurden gut versorgt, es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Topmodel Lena Gercke, Entertainer Joko Winterscheidt, Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog haben meine Erfindung beurteilt und ich fand Zuspruch von Hans-Jürgen Moog. Obgleich ein Konkurrent den Sieg im Finale davongetragen hat war ich nicht enttäuscht. Dieser Zuspruch hat Lust auf mehr gemacht und das motivierte mich weiterzumachen. Die Teil­nahme war rundherum eine angenehme Erfahrung, zumal sich auch der werbe­wirksame Effekt bemerkbar gemacht hat.

 

Von Familie und Freunden hagelte es Lob und Anerkennung. Ein gutes Gefühl, zumal kaum jemand gedacht hätte, dass so viel Erfindergeist in mir steckte.

Meine Idee Nails2GO hätte ebenso gut in einer Schublade verschwinden können. Aber ich wollte meine Vision, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, das vielen Frauen das Leben erleichtern kann, unbedingt verwirk­lichen. Jetzt ist es endlich soweit!